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Scoobydoo: steckbrief

Scoobydoo

Geboren am:

26/08/2001

Bei uns seit:

von Geburt an

Verstorben am:

18/02/2009

Charakter:

Sein Name sagt alles: Tollpatsch, ließ kein Fettnäpfchen aus, ein absoluter Clown, der größte unserer Hunde und doch der, der bei Gewitter neben unserem Bett lag und nur dann ruhig schlafen konnte, wenn man eine Hand auf ihm liegen hatte.

Mit anderen Hunden kam er in der Regel sehr gut klar, er mochte nur einzelne Hunde nicht. Sympathiesache eben. Ein sehr liebevoller Hund, der immer strahlte und jeden zum Lachen brachte.

Scoobydoo war immer ein Sensibelchen gewesen, er war auch der Hauptgrund für die Futterumstellung auf selbst zusammengestelltes Rohfutter, denn das war die einzige Möglichkeit, ihn vor regelmäßigen Hot Spots sowie Durchfällen zu bewahren. Außer, dass es ihm und den anderen generell sichtlich gut tat.

Im Alter von knapp 8 Jahren begann er dann, unregelmäßig epilepsieähnliche Krampfanfälle zu bekommen, den schlimmsten während unseres Urlaubs auf einem Wiener Campingplatz (wo man sich ohne Notfallnummer mitten in der Nacht so hilflos fühlt...), kurz danach eine heftige Serie, aufgrund derer er 24 Stunden auf die Intensivstation eines Veterinärkrankenhauses kam. Bis auf ein CT wurde alles mit ihm gemacht, alles war unauffällig. Seine Ernährung wurde entsprechend angepasst, es blieben also nur zwei Möglichkeiten: Entweder er war über kurz oder lang mit Epilepsie-Mitteln einzustellen, oder ein Gehirntumor war der Auslöser für sein Leiden. Die Tierärztin sagte uns, dass wir das nach ca. einem halben Jahr wissen würden.

Sie behielt leider Recht: Etwas mehr als 6 Monate nach seinem ersten Anfall mussten wir Scoobydoo erlösen. 10 Tage nach einer heftigen Serie von Anfällen, die zum ersten Mal neurologische Ausfälle sowie eine Verhaltensveränderung bei ihm zurückgelassen hatten, bekam er erneut Serienanfälle, noch viel stärker als zuvor. Vielleicht wäre er nach einer Narkose wieder krampflos gewesen, aber wer weiß für wie lange und in welchem körperlichen und seelischen Zustand. Und er zeigte uns, dass er Schmerzen hatte. So blieb nur der schwerer Weg zum Tierarzt. Scoobydoo kämpfte lange, ehe sein Herz für immer aufhörte zu schlagen. Zwei Tage später wurde unser Bär eingeäschert.

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